Passauer Bischof Oster

Bischof fordert von katholischer Kirche mehr Selbstkritik im Umgang mit Missbrauchsfällen

Die Ergebnisse der Missbrauchsstudie im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz haben den Passauer Bischof Stefan Oster zu harscher Kritik an der katholischen Kirche veranlasst: Im Umgang mit Missbrauchsfällen sei es ihr allzuoft vor allem um den Selbstschutz gegangen und den Ruf der Priester. In einer Videobotschaft bittet er Opfer um Vergebung und ruft dazu auf: "Helfen Sie uns mit bei der Reinigung der Kirche".   [mehr]

(Freitag, 14.09.18 - 15:22 Uhr    -    380 mal angesehen)

Buch aufgeschlagen mit Kreuz

Erzbistum Paderborn erlaubt protestantischen Ehepartnern Teilnahme an Kommunion

Das Erzbistum Paderborn (1,5 Millionen Gläubige in 703 Gemeinden) erlaubt protestantischen Ehepartnern die Teilnahme an der Kommunion.   [mehr]

(Samstag, 30.06.18 - 07:54 Uhr    -    430 mal angesehen)

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Fastenbrechen in Reutlingen

Öffentliches Fastenbrechen - Muslime wollen das Miteinander in der Achalmstadt stärken

Muslimische Gemeinden haben am Samstag zum öffentlichen Fastenbrechen auf den Marktplatz Reutlingen eingeladen. Koordinator war in diesem Jahr der Verein Internationale Islamische Gemeinschaft.   [mehr]

(Sonntag, 10.06.18 - 17:22 Uhr    -    2044 mal angesehen)

Freiluftgottesdienst im Volkspark

Gottesdienst mit Frischluftgarantie

Zu einem Gottesdienst mit Frischluftgarantie konnten Gläubige am ersten Sonntag im Juni in Reutlingen kommen.   [mehr]

(Sonntag, 03.06.18 - 17:01 Uhr    -    921 mal angesehen)

Davidstern

Antisemitismusbeauftragter beklagt "Klima der Verrohung" in Deutschland und fordert Zivilcourage

Der neue Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert ein entschlossenes Eingreifen der Deutschen bei judenfeindlichen Vorfällen. "Unsere Gesellschaft ist jetzt in der Pflicht". Es müsse selbstverständlich sein, dazwischen zu gehen, wenn Juden angegriffen werden.   [mehr]

(Sonntag, 20.05.18 - 09:04 Uhr    -    1239 mal angesehen)

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Buch aufgeschlagen mit Kreuz

Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm plädieren auf Katholikentag für Ökumene

"Die Ökumene in Deutschland muss weitergehen. Daran werden wir gemeinsam arbeiten." Diese Auffassung haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in ihrer Podiumsdiskussion beim Katholikentag in Münster vertreten.   [mehr]

(Freitag, 11.05.18 - 13:34 Uhr    -    899 mal angesehen)

Logo Diözese Rottenburg-Stuttgart

Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem Katholikentag

Vom 9. bis zum 13. Mai präsentiert sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf dem Katholikentag in Münster.   [mehr]

(Sonntag, 06.05.18 - 12:04 Uhr    -    1299 mal angesehen)

Kreuz

Bistum Essen mahnt, Kreuz nicht für Politik zu missbrauchen

Die Debatte um die Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden führt auch in anderen Bundesländern zu heftigen Reaktionen. Kritik an dem Erlass des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder äußerte das Bistum Essen. Es stelle sich die Frage, "ob das Kreuz in Bayern durch die geplante Initiative nicht zweckentfremdet und instrumentalisiert werden kann", sagte ein Sprecher von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck.   [mehr]

(Dienstag, 01.05.18 - 10:51 Uhr    -    1243 mal angesehen)

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Koran Foto: pixelio.de - Salih Ucar

Bundesregierung genehmigte im vergangenen Jahr die Einreise von 350 Ditib-Imamen

Trotz der Spitzelaffäre um zahlreiche Ditib-Imame hat die Bundesregierung der türkischen Religionsbehörde Diyanet im vergangenen Jahr die Entsendung von 350 islamischen Geistlichen nach Deutschland genehmigt.   [mehr]

(Mittwoch, 25.04.18 - 05:33 Uhr    -    1251 mal angesehen)

Rat der EKD ruft zu gemeinsamem Eintreten gegen Judenfeindlichkeit auf

Auf seiner Tagung in Hannover hat der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die jüngsten antisemitischen Vorfälle und Übergriffe in Deutschland scharf verurteilt: "Antisemitismus ist Gotteslästerung". Gleichzeitig ruft er dazu auf, gemeinsam gegen Antisemitismus in Deutschland einzutreten.   [mehr]

(Sonntag, 22.04.18 - 08:18 Uhr    -    812 mal angesehen)

Petersdom im Vatikan

Zerwürfnis in der Bischofskonferenz über Kommunion für evangelische Christen

In der Deutschen Bischofskonferenz ist es zu einem schweren Zerwürfnis über die Frage der Kommunion für evangelische Christen gekommen. Sieben katholische Bischöfe haben sich in einem Brandbrief an den Vatikan gewandt - ohne vorherige Absprache mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Es geht um evangelische Christen, die mit einem katholischen Partner verheiratet sind und mit ihm zusammen die Kommunion empfangen möchten.   [mehr]

(Mittwoch, 04.04.18 - 15:03 Uhr    -    1607 mal angesehen)

Karfreitags-Gottesdienst

Stiller Freitag - Gläubige gedenken dem Leiden und Sterben Christi

Bei einer Messe im Rottenburger Dom haben am Karfreitag zahlreiche Christen an die Kreuzigung von Jesus Christus gedacht.   [mehr]

(Samstag, 31.03.18 - 12:52 Uhr    -    1490 mal angesehen)

Prälat Markus Hofmann offenbar neuer Generalvikar im Erzbistum Köln

Neuer Generalvikar des Erzbistums Köln wird Prälat Markus Hofmann. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf eine nicht näher genannte sichere Quelle. Kardinal Woelki holt damit einen Anhänger des streng konservativen Opus Dei als engsten Mitarbeiter.   [mehr]

(Donnerstag, 22.03.18 - 07:09 Uhr    -    771 mal angesehen)

Bischof Gebhard Fürst

Konfessioneller Religionsunterricht hat Zukunft

Der Rottenburger Bischof Gebhard Fürst bezeichnet den konfessionellen Religionsunterricht als gesellschaftlich notwendig.   [mehr]

(Sonntag, 18.03.18 - 17:34 Uhr    -    1399 mal angesehen)

Euro-Banknoten Foto: pixelio.de - flown

Kirchenrechtler wirft Eichstätter Bischof Hanke im Finanzskandal doppeltes Versagen vor

Im Finanzskandal des katholischen Bistums Eichstätt erhebt der Kirchenrechts-Professor Thomas Schüller schwere Vorwürfe gegen Bischof Gregor Maria Hanke. "Der Bischof hat doppelt versagt. Er hat die falschen Leute eingesetzt und ein verfilztes System ermöglicht."   [mehr]

(Donnerstag, 08.02.18 - 08:10 Uhr    -    1338 mal angesehen)

Ehemaliges Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau

Landesverband jüdischer Gemeinden fordert Engagement muslimischer Gemeinden für Holocaust-Gedenken

Die Erinnerung an den Holocaust wird sich bald verändern, meint Michael Fürst, Vorsitzender des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen. Er fordert vor allem von muslimischen Gemeinden, sich mehr zu engagieren.   [mehr]

(Samstag, 27.01.18 - 08:34 Uhr    -    1107 mal angesehen)

Buch aufgeschlagen mit Kreuz

Bischof Oster plädiert für Firmung mit 16 Jahren

Der Jugendbischof der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Stefan Oster aus Passau, will die Firmung durch eine Heraufsetzung des Firmalters stärker zu einer persönlichen Entscheidung für den Glauben machen. So könne das Firmsakrament auch ein Weg der Neuevangelisierung sein.   [mehr]

(Dienstag, 16.01.18 - 17:27 Uhr    -    1407 mal angesehen)

Demente Seniorin

Diakonie-Präsident lobt sozialpolitische Beschlüsse der Sondierungsgespräche

Michael Bammessel, Präsident des Diakonischen Werkes in Bayern, hat die Ergebnisse der Sondierungsgespräche ausdrücklich gewürdigt. In seinem regelmäßigen Bericht vor dem Landeskirchenrat sagte er, dass im Sondierungspapier "wesentliche sozialpolitische Forderungen von Diakonie und Kirche aufgegriffen" seien.   [mehr]

(Dienstag, 16.01.18 - 12:10 Uhr    -    1576 mal angesehen)

Logo Diözese Rottenburg-Stuttgart

Diözese kritisiert Schließung von Landes-Fond

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart kritisierte die Schließung des "Landes-Fonds für Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung".   [mehr]

(Samstag, 13.01.18 - 17:23 Uhr    -    1377 mal angesehen)

Hochzeit

Bischof regt Debatte über Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen an

Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Franz-Josef Bode, regt eine neue Diskussion über die Segnung gleichgeschlechtlicher Beziehungen an.   [mehr]

(Mittwoch, 10.01.18 - 09:43 Uhr    -    1121 mal angesehen)

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Warnung vor Irrwegen

Bischof Fürst mahnt zu Wachsamkeit bei Biotechnologie

Zu mehr Wachsamkeit gegenüber den rasanten Fortschritten in Biotechnologie und in der Digitalisierung aller Lebensbereiche hat der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst aufgerufen. Bei seinem Neujahrsempfang warnte er vor unumkehrbaren Veränderungen durch diese Technologien, die letztlich das Menschsein des Menschen gefährden könnten.

Bischof Gebhard Fürst

In seiner Neujahrsansprache unter dem Leitwort „Eingriff in die Zukunft" bezeichnete er die Folgen möglicher Eingriffe in die menschliche Keimbahn durch die Technologie Crispr/Cas9 als nicht abschätzbar. Zwar sei der Einsatz der sogenannten Gen-Schere in Deutschland verboten, doch stehe in der kommenden Legislaturperiode ein Reproduktionsgesetz auf der Tagesordnung. „Unser Selbstverständnis, eine lebensfreundliche Kirche sein zu wollen, verpflichtet uns im Interesse des Lebensschutzes, den möglichen Einfluss zu nehmen", sagte Bischof Fürst.

Die Digitalisierung der Lebensbereiche birgt dem Bischof zufolge Chancen, aber auch große Risiken. Es komme darauf an, die erst am Anfang stehenden Prozesse der Digitalisierung aufmerksam zu verfolgen und mitzugestalten. Bei allen Chancen stehe doch die „fundamentale Dimension des Menschseins und unseres demokratischen Zusammenwirkens auf dem Spiel". In einer durch Digitalisierung veränderten Lebenswelt bleibe der Mensch außen vor und werde von der „Kommunikation in Big Data massiv bestimmt, beeinflusst, ja, entmündigt". Nötig sei kritisches Innehalten, so Bischof Fürst, sonst werde die Freiheit des Menschen im Digitalen verspielt. Die im deutschen Grundgesetz garantierte Menschenwürde stehe auf dem Spiel; die Kirche habe den Auftrag, sich für jene Menschen einzusetzen, die unter den Bedingungen der digitalen Welt unterzugehen drohten.

Der digitale Wandel führt Bischof Fürst zufolge einen Bewusstseinswandel herbei, der auf Weltverbesserung durch technologische Machbarkeit ziele. Das neue Paradigma heiße: Alles, was gemacht werden kann, muss auch gemacht werden. Mit den neuen Technologien solle die Welt zu einem Paradies auf Erden verbessert werden. Damit vergöttliche, so der Bischof, das neue Paradigma sich selbst, greife nach dem Status einer Religion ohne transzendenten Gott und verlange Unterwerfung. „Der Mensch vereinnahmt das Religiöse für sein eigenes Projekt und geht selbst darin unter."

Bischof Fürst mahnte ein neues Bewusstsein für das Heilige und Unantastbare an. Das christliche Bild vom Menschen als ebenbildliches Geschöpf Gottes könne dabei Orientierung bieten. „Der Mensch ist ein empfangender, ein im Leben beschenkter und nicht selbst produzierter."

Der Sprecher des Diözesanrates, Johannes Warmbrunn, verlangte eine verständliche Kommunikationskultur der Kirche. „Zu blass ist oft unsere Sprache in Formeln", betonte er in seinem Grußwort auch im Namen des Priesterrates. Damit Kirche als Akteur in der Gesellschaft positiv wirken könne, müsse sie die Menschen mit deren vielfältigen Kompetenzen glaubwürdig wertschätzen.

In einer wertschätzenden Grundhaltung bieten sich Warmbrunn zufolge viele Chancen, die christliche Botschaft als befreiend zu verkünden, auch mit den Mitteln von Kunst und Literatur wie auch in einer zeitgemäßen Übersetzung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse. „Nichts hindert uns daran, schon gar nicht die Naturwissenschaften, unseren Glauben mit anderen zu leben und uns dem unbegreiflichen Geheimnis Gottes zu nähern", sagte der Diözesanratssprecher.

(Montag, 08.01.18 - 09:09 Uhr   -   2401 mal angesehen)
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