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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Tübingen

Foto: RTF.1
"Wandel gestalten" - Jahresempfang im Regierungspräsidium

Das Thema "Wandel gestalten - Wahlen 2019" durchzog den diesjährigen Jahresempfang des Regierungspräsidiums Tübingen. Regierungspräsident Klaus Tappeser sprach über Chancen und Pflichten, die es durch einen Wandel zwangsläufig gebe. Auch im Festvortrag des Weihbischofs Thomas Maria Renz der Diözese Rottenburg-Stuttgart stand der Wandel stark im Fokus.

Neben dem eigentlichen Zusammenkommen von Bürgermeistern, Gemeinderäten, Polizeibeamten und lokaler Prominenz aus Politik und Wirtschaft gab es beim diesjährigen Jahresempfang des Regierungspräsidiums auch ein außergewöhnliches Vorprogramm.

„Wir haben dieses Mal etwas ganz Neues gemacht für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und Gemeinderätinnen und Gemeinderäte - da haben wir zweistündige Infoveranstaltungen vorgeschaltet. In kleinen Gruppen, zusammen mit Gemeindetag, Städtetag, Landkreistag haben wir Beratungsgespräche durchgeführt und über Förderprogramme, über Stadtentwicklungsmöglichkeiten, über Verkehrsprogramme und dergleichen mehr gesprochen" erklärt Regierungspräsident Klaus Tappeser.

Der zweite Teil des Jahresempfangs bestand dann wie üblicherweise aus einer Rede des Regierungspräsidenten selbst, sowie einem Festvortrag. Dieses Jahr mit dem Thema „Organisationen stellen sich dem Wandel." Hierfür wurde Weihbischof Thomas Maria Renz von der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeladen.

Gerade in Zeiten in denen die katholische Kirche von Missbrauchsskandalen gezeichnet ist, die Kirchen am Sonntag leer sind und es an Priester-Nachwuchs mangelt, kommt auch eine Institution wie die katholische Kirche nicht um einen Wandel herum.

„Die Grundaufgabe für uns als Kirche wird sein, das verloren gegangene Vertrauen wieder zurück zu gewinnen und das ist ein ganz langer Prozess, das wird durch ein paar schöne Reden oder Reformmaßnahmen nicht möglich sein [...] Für uns ist z.B. wichtig, dass wir mehr Menschen partizipieren lassen an Entscheidungsprozessen. Früher hat man mehr im Delegationssystem gedacht, also der Pfarrer oder der Bischof delegiert jemanden mit einer Aufgabe und jetzt in der Zwischenzeit merken wir, Delegation ist nicht mehr das Stichwort, sondern Partizipation" erklärt der Bischof.

Und auch der Wandel in der Gesellschaft im Allgemeinen muss berücksichtigt werden. Unter anderem wolle die Kirche daher in Zukunft mehr mobile Angebote zur Verfügung stellen.

Aufgelockert wurde der oratorische Teil des Empfangs durch mehrere Gesangseinlagen des Reutlinger Bürgermeister-Chors und einem Image-Film über das Land Baden-Württemberg selbst.

Im Anschluss konnten sich die Anwesenden bei einem Umtrunk und Häppchen noch austauschen und über die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen diskutieren, denn auch diese bringen sicher so oder so einen Wandel mit sich.


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