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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Rottenburg

Foto: RTF.1
Erster Bürgermeister Thomas Weigel berichtet vom Besuch auf Lesbos

Rottenburgs Erster Bürgermeister Thomas Weigel sowie die städtische Integrationsbeauftragte Ourania Kougiomutzidou besuchten vergangene Woche, als Teil einer Delegation, die griechische Insel Lesbos. Ziel der Reise war es, sich von der Lage der Menschen, in den dortigen Flüchtlingslagern, selbst einen Eindruck zu verschaffen

„Ich habe dort Dinge gesehen, die ich nicht sehen wollte", berichtete Thomas Weigel, Rottenburgs Erster Bürgermeister, von seiner Erkundungsreise nach Lesbos, die er als Teil einer Delegation bestehend aus Land, Kommune und Kirche, Ende Februar unternommen hatte.

Die einstige Urlaubsinsel Lesbos ist mittlerweile Ort mehrerer Flüchtlingslager die für rund 3.000 Menschen ausgelegt sind. Die Realität sieht anders aus – mehr als 20.000 Geflüchtete leben dort unter, wie Weigel betonte, unhaltbaren Umständen. Und die Situation verschlechtere sich zusehends. Besondere Sorge bereite ihm die Situation der unbegleiteten der rund 5.500 unbegleiteten, minderjährigen Geflüchteten so Weigel weiter.

Geplant ist nun, dass das bundesweite Städtebündnis "Sicherer Hafen", bestehend aus 138 Städten, darunter auch Rottenburg, Reutlingen, und Tübingen, insgesamt 500 dieser Kinder und Jugendlichen aufnimmt.

In Rottenburg sollen nach Aussage von Oberbürgermeister Neher womöglich 10 Jugendliche unterkommen.

Denn Kinder sollten eine Zukunft haben, und auf Lesbos hätten Kinder im Moment keine Zukunft, so Weigel abschließend.


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