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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Reutlingen/Deutschland

Foto: RTF.1
"Fest des Fastenbrechens" während der Corona-Krise

Muslime auf der ganzen Welt feiern in diesen Tagen das Ende des Fastenmonats Ramadan.

Auch in der Ahmadiyya Gemeinde in Reutlingen ist das „Fest des Fastenbrechens", auch Zuckerfest genannt, für viele Gläubige einer der religiösen Höhepunkte im Jahr.

Normalerweise werden die entsprechenden Feierlichkeiten im großen Kreis mit Familie und Freunden begangen. Wegen der Corona-Krise ist 2020 alles etwas anders.

In den vergangenen Jahren zelebrierten in der Moschee der Reutlinger Ahmadiyya Gemeinde viele Muslime, gemeinsam mit ihren Familien, beim Gebet zum „Fest des Fastenbrechens" das Ende des Fastenmonats Ramadan. Aber in diesem Jahr ist alles etwas anders:

Es sind ungewöhnlich wenige Besucher im Gebetsraum zu sehen, alles Männer  und alle alle tragen Maske.

Wir haben angeordnet, dass die Menschen, die Familie haben zu Hause beten sollen. Allein lebende  Gläubige sollen gerne in die Moschee kommen, so der Reutlinger Imam Mansoor Ghuman.

Aber nicht nur das Fest zum Ende des Ramadan, sondern der gesamte Fastenmonat wurde durch den Ausbruch der Corona Pandemie maßgeblich beeinflusst. Die Menschen hätten das gemeinschaftliche  Beten in der Moschee und auch das gemeinsame Fastenbrechen, am Ende des Tages, vermisst, so Ghuman.

Dieses Jahr hätte sich der Ramadan, wegen der COVID-19 Maßnahmen, eben primär im Kreis der engsten Familie abgespielt. Dieses Jahr sei für viele Gläubige das zu Hause zur Moschee geworden.  

Schwierige Situationen böten immer auch die Chance an sich zu arbeiten, so Mansoor Ghuman - Gott und das Gebet würden dabei helfen, so der Reutlinger Imam abschließend.


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