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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Rottenburg

Foto: RTF.1
Weihnachten ohne Konsumlärm: Bischof Gebhard Fürst beim Pontifikalhochamt

Wenn wir an Weihnachten mit unserem Handeln zum Segen und Heil für andere Menschen werden, dann sei die Weihnachtsbotschaft mitten in der Coronazeit lebendig, sagte Bischof Gebhard Fürst anlässlich des Pontifikalhochamts zu Weihnachten im Dom St. Martin in Rottenburg. Dass die Pandemie das Weihnachtsfest vom Konsumlärm befreit hätte, gebe uns zugleich eine Chance zur Besinnung auf den eigentlichen Kern des Weihnachtsfests: Das größte und schönste Geheimnis des Christentums.

Das diesjährige Pontifikalhochamt zu Weihnachten stand erneut im Zeichen von Corona. Die Gläubigen vor Ort mussten eine Maske tragen und Abstand halten. Außerdem gab es einen Livestream des Pontifikalhochamts, der online und im Fernsehen verfolgt werden konnte.

Doch nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die Predigt von Bischof Fürst selbst beschäftigte sich mit der Pandemie: "Coronazeit statt Weihnachtszeit, wieder ist alles ganz anders als sonst: Abstand statt Nähe, Maske ohne offenes Gesicht, Kontaktsperren statt frohes Feiern."

Die Corona-Pandemie schränke unsere Gesellschaft ein, gleichzeitig aber lasse sie uns klarer sehen, was die wahre Bedeutung von Weihnachten ist.

"Das durch die Pandemie vom Konsumlärm befreite Weihnachtsfest gibt uns allerdings die Chance, uns darauf zu besinnen, was denn das Weihnachtsfest wirklich ist. Nicht Tannenbaum, Sternchen- und Glitzerwelt, nicht Geschenke, Festmahl und heiteres Zusammensein. Zur fröhlichen Weihnacht gehört das alles auch, aber das Eigentliche ist das nicht."

Was aber ist das Eigentliche? Die Geburt des Retters Jesus Christus, so Fürst weiter.

Im weiteren Verlauf seiner Predigt sprach Fürst auch noch seine weihnachtliche Botschaft an alle Gläubigen: "Meine weihnachtliche Botschaft lautet: Fürchtet euch nicht, verhaltet euch verantwortungsvoll, denn ihr seid nicht alleine auf der Welt. Gott ist mit uns, aber der Mitmensch ist auch noch da. Handelt ganz im Sinne des Jesus von Nazareth, der in unsere Welt gekommen ist, um Schwache und Verlorene zu heilen und sie aus ihren Unheilsituationen zu befreien."

Den Geburtstag von Jesus von Nazareth sollen wir dankbar und fröhlich feiern. Jedes Weihnachten würden wir zu Menschen werden, die für andere ein Segen sind. So ereigne sich mitten in der Coronazeit die Weihnachtszeit, predigte Bischof Fürst abschließend.


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