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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Reutlingen

Foto: RTF.1
Leuchtturmprojekt der Nachbarschaftsvernetzung: Staatssekretärin Leidig besucht Projekt "lebenswert"

Im Rahmen ihrer Besuchsreihe war Staatssekretärin Dr. Ute Leidig bei einer Präsentation des Nachbarschaftsprojekts "lebenswert" in Reutlingen zu Gast.

Anschluss finden in einer neuen Stadt, Unterstützung finden wegen einer Behinderung oder einfach nur die Kinder von der Schule abholen gehört für viele zum Alltag. Es gibt aber auch einige Menschen, die das nicht selbst bewältigen können oder dafür einfach niemanden haben. Speziell in Zeiten von Social Distancing hat sich die Situation für diese Menschen noch einmal deutlich verschlimmert. Hilfe bei der Suche danach ist für viele also gerade jetzt wichtiger denn je. Genau dafür gibt es Organisationen wie das Projekt „Lebenswert."

Egal ob Straßenfeste, eine IT-Gruppe oder ein Frauenstammtisch. Die Aktivitäten, denen die Menschen im Quartier hier nachgehen können, sind so vielfältig wie das Leben selbst. Das Konzept ist dabei sehr einfach: Menschen mit ähnlichen Interessen werden zusammen gebracht und unterstützen sich dann auch gegenseitig, wenn Not am Mann ist.

Dr. Ute Leidig, ihres Zeichens Staatssekretärin im Sozialministerium, besucht derzeit viele Projekte wie dieses im gesamten Bundesland. In diesem Zusammenhang kam auch der Besuch in Reutlingen zustande.

Sie zeigte sich sowohl von der Idee als auch von der Umsetzung begeistert: "Ich bin sehr beeindruckt vom Projekt lebenswert, weil sich wirklich ganz viele Menschen dafür engagieren und so ein Miteinander entsteht. Dass Interessen geteilt werden, gemeinsame Aktivitäten da sind, aber tatsächlich auch, dass man aufeinander achtet und füreinander da ist."

Dass auch Politiker das Projekt in der Reutlinger Kreuzkirche besuchen, ist längst nichts besonderes mehr. Das, was in der evangelischen Kirchengemeinde entstanden ist, hat längst auch überregional die Runde gemacht, was die Projektmanagerin Mimi Böckmann auch selbst angeregt hat. Bis Hannover sei sie in diesem Zusammenhang schon gereist. "Ich bin selber auch immer wieder in anderen Gemeinden und Städten, um über lebenswert zu berichten, weil wir quasi ein Leuchtturmprojekt auch für Deutschland sind."

Es ist ein wichtiger Teil des Konzepts, dass nichts von oben eingerichtet oder gegründet wird. Wer Bedarf für eine Gruppe oder ein Projekt sieht, gründet es einfach selbst und bekommt die nötige Unterstützung.

Für die Zukunft wünscht sich Böckmann, dass möglichst viele Gemeinden den Reutlingern nacheifern. Gerade in der Corona-Krise hätten es viele Menschen besonders schwer gehabt. Daher sei es besonders wichtig, dass auch weiterhin neue Kontakte untereinander geknüpft werden und so ein tragfähiges Nachbarschaftsnetzwerk bilden.


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