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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Tübingen

Foto: RTF.1
Prof. Bernd Engler wird Präsident der Stiftung Weltethos

Eine globale Pandemie oder der Krieg gegen die Ukraine - gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass grundsätzliche Werte für ein menschenwürdiges Zusammenleben hochgehalten werden. Genau darin sieht die Stiftung Weltethos ihren Sinn. Auf der Position des Präsidenten erfährt diese nun einen Wandel.

Die Amtsübernahme von Prof. Bernd Engler, dem neuen Präsidenten der Stiftung Weltethos, ist nun auch offiziell beschlossen. Dieser tritt das Erbe von Eberhard Stilz an. Seiner neuen Aufgabe blickt der ehemalige Rektor der Uni Tübingen bereits vorfreudig entgegen: "Ich nehme diese neue Verpflichtung mit großer Begeisterung an, denn zum einen bin ich der Stiftung Weltethos seit vielen Jahren verbunden sowohl als Rektor der Universität Tübingen als auch persönlich. Es ist eine sehr schöne Herausforderung mich in den Dienst dieser Stiftung zu stellen weil ich glaube dass diese wichtiger denn je ist."

Eröffnet wurde der Abend von Generalsekretär Stephan Schlensog, der es nicht vergaß, neben den Hauptprotagonisten des Abends auch den im letzten Jahr verstorbenen Gründer und ersten Präsidenten der Stiftung, Hans Küng, zu ehren.

"Wenn Sie keinen besseren finden"
Auch Englers Vorgänger Eberhard Stilz erfuhr viel Dankbarkeit und Anerkennung für seine Tätigkeit. Nach neun Jahren sei ihm die Entscheidung, zurückzutreten, nicht leicht gefallen, in Engler sieht er für sich aber den idealen Nachfolger. "Herr Professor Engler war ganz früh meine persönliche Vorstellung für meine Nachfolge. Als ich ihn dann angesprochen hatte, hat er zu meiner Überraschung rasch zugesagt mit dem Vorbehalt wenn sie keinen besseren finden. Mir war aber klar, dass er die Idealbesetzung wäre. Jetzt bin ich sehr sehr froh und dankbar, dass er es macht."

Bisheriger Weg soll weiter gegangen werden
In seinem neuen Amt findet Engler eine, wie er selbst sagt, Stiftung mit einem Profil vor, das in den letzten Jahren klug weiterentwickelt worden sei. Viel verändern möchte er daher nicht, nur in einzelnen Bereichen sieht er Verbesserungspotential. "Ich glaube, dass wir uns noch intensiver um Internationalisierung kümmern müssen, dass wir beispielsweise auch bei den Weltethos-Reden Personen, Rednerinnen und Redner aus Ländern gewinnen, die bisher nicht im Zentrum unserer Aufmerksamkeit standen, Indien, Afrika und so weiter. Denn das Weltethos braucht, wie es ja schon heißt, Welt als Hintergrund und Orientierungspunkt und da will ich einen ersten Akzent setzen."

Musikalisch begleitet wurden die Feierlichkeiten von dem Duo David Bergmüller und David Orlowsky. Letzterer war bereits bei der Amtsübernahme von Eberhard Stilz dabei gewesen.


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