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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Reutlingen

Foto: RTF.1
„Tag der Sicherheit“ war gut besucht

Bei strahlendem Oktoberwetter fanden am Sonntag rund 40.000 Menschen den Weg in die Reutlinger Innenstadt. Gelockt haben der verkaufsoffene Sonntag, der Toskanische Markt und als Highlight der „Tag der Sicherheit.“ Hilfsorganisationen vom DRK über die Feuerwehr bis hin zur Hunderettungsstaffel präsentierten ihre Arbeit und luden auch zum Mitmachen ein.

Besseres Wetter hätte sich die Stadt Reutlingen wohl kaum wünschen können: die Sonne strahlte und die Temperaturen knackten die 20-Grad-Marke. Der Andrang in der Reutlinger Stadtmitte war daher entsprechend groß und die Menschen hatten offensichtlich Lust, sich an den vielen Ständen der Reutlinger Hilfsorganisationen zu informieren.

"Die Stadt ist voll"

„Wir können heute ein sehr positives Fazit ziehen", erklärt der Reutlinger Feuerwehrkommandant Michael Reitter. „Die Stadt ist voll, man sieht sehr viele Familien, die hier voll auf ihre Kosten kommen. Wir konnten ein Angebot für Jung und Alt machen und die lachenden Gesichter zeigen eigentlich, dass wir mit unserem Angebot also goldrichtig waren", freut sich Reitter.

Die Feuerwehr Reutlingen, die in diesem Jahr auch ihr 175-jähriges Bestehen feiert und ein passende Chronik dazu herausgebracht hat, zeigte mit verschiedenen Aktionen und Vorführungen ihr Können.

Mit VR-Brille Brände löschen

Brände löschen mit VR-Brille, sich an einer Puppe in Reanimationsmaßnahmen üben oder seine eigene Geschicklichkeit und Schnelligkeit testen – das konnten interessierte junge Menschen am sogenannten Bevölkerungsschutzmobil. Das Bevlkerungsschutzmobil ist eine Aktion den baden-württembergischen Innenministeriums, um Nachwuchskräfte zu gewinnen.

Welche Hilfsorganisation passt zu mir?

Wer sich gerne ehrenamtlich einbringen möchte, aber noch nicht sicher ist, welche Hilfsorganisation zu ihm passt, konnte vor Ort auch einen Test am Helf-O-Mat machen. Den gibt es übrigens auch im Internet. Doch wer braucht schon einen Helf-O-Mat, wenn er am Tag der Sicherheit die Chance hat, die verschiedenen Hilfsorganisationen ganz persönlich kennenzulernen und sich über ihre Arbeit zu informieren? So wie beispielsweise die DRK-Rettungshunde-Staffel.

Ausbildung für Hund und Mensch bei der DRK-Rettungshunde-Staffel

„Bei uns hier in der Staffel in Reutlingen haben wir Flächensuchhunde und Man-Trail-Hunde, dass sind Personsuchhunde. Das heißt, wir können Menschen suchen, die direkt aus dem Altersheim weggelaufen sind, wir können aber auch Menschen suchen, die im Wald vermisst sind. Was wir nicht haben im Moment, sind Trümmersuchhunde",erklärt Hundeführerin Almut Schaefer.

Ausgebildet werden die Helfer ca. 2-3 Jahre, dabei müssen sowohl Hund als auch Mensch einiges an Fähigkeiten erlernen.

„Der Hund lernt tatsächlich, dass alle Menschen die er findet und anzeigt, ganz toll sind. Das heißt, es läuft jemand weg, der Hund läuft hinterher und bekommt einen Keks dafür. Die Menschen müssen aber auch eine Ausbildung machen. Wir sind ja vom Roten Kreuz, die müssen also eine Sanitätsdienstausbildung machen. Sie müssen natürlich auch lernen, wir man mit dem Hund umgeht, mit der Karte und mit dem Kompass umgeht. Sie müssen sich im Wald zurechtfinden. Also eine vielseitige Ausbildung", schwärmt Schaefer.

Der 22. Tag der Sicherheit war nach coronabedingter Pause also einmal mehr ein voller Erfolg für alle Beteiligten, resümierte am Ende Finanzbürgermeister Roland Wintzen.


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